

Fredi Huber geht in Pension
Nach 20jähriger Tätigkeit als Hauswart im Schulhaus Sonterswil geht Fredi Huber in Pension.
Der 31. August 2011 war für Fredi Huber ein spezieller Tag: der Tag seiner Pensionierung. Seit dem 1. April 1991 hat Fredi Huber im Job-Sharing mit seiner Ehefrau Verena für die Reinigung, den Unterhalt und vieles mehr im Schulhaus Sonterswil gesorgt. Für seinen letzten Arbeitstag hat sich das Schulhausteam in Sonterswil eine Ueberraschung einfallen lassen. Der Dresscode für Fredi Huber hiess für einmal nicht "Uebergwändli" sondern Tenu "Freitzeitdress". Pünktlich um 8.30 Uhr wurden Fredi und Verena Huber zu Hause von einer Kutsche für eine gemütlich Fahrt zum Arbeitsplatz abgeholt. Die Fahrt führte aber nicht direkt zum Schulhaus sondern auf ein freies Feld oberhalb Sonterswil. Kindergärtler, Schüler und Lehrerschaft erwarteten Fredi Huber bereits auf einem Acker. Alle wollten sehen, womit Fredi Huber künftig seine Freizeit verbringen wird und wollten ihm auch gleich zeigen, dass Golf spielen auch in verschiedenen Varianten möglich ist. Die Kinder haben kurzerhand für Fredi Huber einen Guerilla-Golf-Parcours gesteckt. Aber stopp, so schnell geht das nicht! Fredi Huber hat den Kindern erklärt, wieso er sich vor einem Golf-Turnier aufwärmen muss, und hat die Kinder aufgefordert, mit ihm die entsprechenden Dehnübungen auszuführen. Mit Elan und gezieltem Schuss meisterte Fredi Huber den Parcours gekonnt. Die Kindergärtler und Schüler belohnten seinen Einsatz mit Liedern, Reimen und Glückwünschen. Zum Abschluss überreichten sie ihm die selbst gebastelten Fähnli, damit er sich künftig seinen eigenen Guerilla-Parcours stecken kann. Begleitet von einer munteren Kinderschar wurden Fredi und Verena Huber dann mit der Kutsche weiter zum Schulhaus Sonterswil geführt. Auf dem Pausenplatz wartete bereits ein feiner Apéro auf Fredi und seine Begleiterschar. In einer kurzen Abschluss-Ansprache würdigte Markus Huber, Verantwortlicher Ressort Infrastruktur, in Namen der Behörde den grossen und langjährigen Einsatz von Fredi Huber im Schulhaus Sonterswil. Mit all unseren guten Wünschen entlassen wir Fredi Huber in seinen Unruhestand. Möge er noch lange gesund bleiben, damit er Familie und Hobby noch lange pflegen und geniessen kann.
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